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PostPosted: 2004-05-19 11:28:49
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Joined: 2004-05-19 11:28:49
On Wed, 19 May 2004 09:20:41 +0200, Rainer Huebenthal
<usenet200405.20.finji@spamgourmet.com> wrote:

> Moin Emil Naepflein, du schriebst:
>
> >> Verlustwärme entsteht auch in der Mikrowelle, oder meinst du
> >> etwa, das Wasser erwärmt gezielt nur die Knödel,
> >
> > Wir waren bei Eiern und nicht bei Knödeln.
>
> Knödel. Und zwar Marillen. Und zwar gefroren.

Nein, in diesem Zweig the Threads hast Du unter
f8bxwycfxx9k$.dlg@news.reisetraeume.com folgendes behauptet:

> Idiotischerweise gibt es sogar einen Eierkocher für die
> Mikrowelle. Da wird allerdings nur Wasser erhitzt, dessen
> Dampf die Eier gart. Die Eier sind durch Metall vor den
> Mikrowellen geschützt. Sehr sinnvoll, ein solches Vorgehen.
> Zumal eine Mikrowelle ebenso lang braucht und noch mehr Strom
> verbrät als eine Kochplatte.

Alleine darauf bezogen sich meine Antworten. Gib doch einfach zu dass
diese Behauptung ein Schuss aus der Hüfte war.

> Und 2. ist absolut unsinnig, weil der nicht besser als 1) ist,
> und 3) auch nicht viel ineffizienter es sei denn man nimm für
> jedes Ei einen Liter Wasser. Auch beim Eierkochen auf dem Herd
> kann man einen Deckel drauf machen.

Wenn keine der Methoden einen Vorteil gegenüber eine der anderen hat
dann ist entweder jede der Methoden unsinnig oder jede gleich brauchbar.

> Deine Meinung sei dir unbelassen. Du darfst dich aber gerne
> mit einem Verbrauchsmesser um eine Erkenntnis bemühen.

Genau das gleiche kannst Du machen, schliesslich hast Du diese
Behauptung aufgestellt. ;-)

> Weil du sie (unbemerkt deinerseits) behauptest?

Ich behaupte nur das was im Text steht und nicht das was Du zwischen den
Zeilen zu lesen versuchst.

>
> Du unterstellst dem E-Herd Verluste durch Wärmestrahlung und
> andere Verluste, kreidest diese der MW aber nicht an. Dort
> gibt es diese Verluste aber ebenfalls.

Nicht im gleichen Maße bei entsprechender Nutzung. Dies kannst Du auf
jedem der Links die ich oben gepostet habe nachlesen.

> Desweiteren beachtest du nicht, daß sich die Zeit und damit
> der Energieverbauch einer MW linear zur Menge verhält, was
> beim E-Herd nicht der Fall ist.

Dies ist doch genau der Vorteil der MW bei kleinen Mengen. Gerade weil
sich im wesentlichen nur das erwärmt was erwärmt werden soll ist der
Energieverbrauch nahezu linear.

Beim E-Herd muss dagegen erstmal die Herdplatte und Topf mit erwärmt,
und zusätzlich die Wärmeabstrahlung ausgeglichen werden.

Wenn man benötigte Energie über Menge aufträgt dann erhält
man
vereinfacht zwei Geraden die sich je nach Verlusten irgendwo schneiden.
Der Verlauf bei der Mikrowelle beginnt nahezu beim Nullpunkt und
verläuft steil. Beim regulären Topf beginnt die Gerade bei 0 Menge
beim
Energieverbrauch um den Topf auf die entsprechende Temperatur zu
bringen, die Steigung ist aber flacher. Der Break-Even liegt irgendwo
bei einigen 100 gr Masse.

Gruß,
Emil


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PostPosted: 2004-05-19 11:46:12
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Joined: 2004-05-19 11:46:12
Moin Emil Naepflein, du schriebst:

> f8bxwycfxx9k$.dlg@news.reisetraeume.com folgendes behauptet:

> Alleine darauf bezogen sich meine Antworten. Gib doch einfach zu dass
> diese Behauptung ein Schuss aus der Hüfte war.

Noe, das ist deine Unterstellung. Ich habs nachgemessen.

> Wenn keine der Methoden einen Vorteil gegenüber eine der anderen hat
> dann ist entweder jede der Methoden unsinnig oder jede gleich brauchbar.

Unbrauchbar ist dann die, wofür ich ohne jeden Vorteil ein
extra Gerät brauche. Nämlich einen Eierkocher. qed.

> Genau das gleiche kannst Du machen, schliesslich hast Du diese
> Behauptung aufgestellt. ;-)

Hab ich schon längst.

> Ich behaupte nur das was im Text steht und nicht das was Du zwischen den
> Zeilen zu lesen versuchst.

Ich kann lesen was du schreibst und ordnest einem Verfahren
Nachteile zu und unterschlägst selbige Nachteile beim anderen
Verfahren. Sicherlich hast du das bei der Mikrowelle nicht
geschrieben, aber ich beziehe mich da auf das, was du
unterstellst und unterschlägst.

> Nicht im gleichen Maße bei entsprechender Nutzung.

Das kannst du sicherlich belegen.

> Dies kannst Du auf
> jedem der Links die ich oben gepostet habe nachlesen.

Die argumentieren so wie du.

> Beim E-Herd muss dagegen erstmal die Herdplatte und Topf mit erwärmt,
> und zusätzlich die Wärmeabstrahlung ausgeglichen werden.

Du kennst die Wärmeleitfähigkeit von einem guten Sandwichboden
bzw einem Kupfertopf?

Bei einer Mikrowelle werden auch nur wenig mm der Speisen
erwärmt, der das Innere wird lediglich durch Wärmeleitung
gegart. Nicht anders als beim konventionellen Kochen.
Ausserdem verbaet ein E-Herd die zugeführte Leistung
vollständig in Abwärme. Also 100% Wirkungsgrad :)


> Wenn man benötigte Energie über Menge aufträgt dann
erhält man
> vereinfacht zwei Geraden die sich je nach Verlusten irgendwo schneiden.

Bei der Mikrowelle mag in etwa über einen grösseren Bereich
eine Gerade herauskommen. Bei einem E-Herd nicht, der wird
immer besser, je mehr und je länger gekocht werden muß.

Und um nochmal zu den Eiern zurueckzukommen: Gerade hier
versagt die Mikrowellen Mengenabhängigkeit, da ich die Eier ja
nicht direkt erwaerme sondern nur zugehöriges Wasser und ein 4
Minuten Ei braucht in der Mikrowelle 4 Minuten.

> bringen, die Steigung ist aber flacher. Der Break-Even liegt irgendwo
> bei einigen 100 gr Masse.

NACK.

cu
Rainer

--
http://www.reisetraeume.com


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PostPosted: 2004-05-22 13:30:56
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Joined: 2004-05-22 13:30:56
Rainer Huebenthal <usenet200405.20.finji@spamgourmet.com> writes:

> Bei einer Mikrowelle werden auch nur wenig mm der Speisen

s/mm/cm/

Und da die meisten Fressalien nicht viel dicker als einige cm sind,
klappt das hinreichend. Bessere Tiefenwärmung wäre eher schadlich,
dann würde nämlich die Innenzone verbrennen (wie es bei trockenen
Dtoffen wie Brot auch passiert, weshalb man die da nicht tricklos
(auf)backen kann).

> Bei der Mikrowelle mag in etwa über einen grösseren Bereich
> eine Gerade herauskommen. Bei einem E-Herd nicht, der wird
> immer besser, je mehr und je länger gekocht werden muß.

Mag sein, sollte sich aber durch besseres Mikrowellengeschirr
kompensieren lassen. Baut jemand aerogelisolierte Kochschüsseln mit
3cm Wand? Da macht man das Essen schnell heiß und lässt es eine
Woche
stromlos kochen ;-)

Ralf
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