Tina wrote:
>
> würde gerne mal wissen, was Ihr in der Woche so ausgebt!
1-Personen-Haushalt:
25 Euro fuer Lebensmittel und Getraenke.
7 Euro fuer Ausgehen. (Essengehen, Kino, Konzerte, Schwimmbad...)
5 Euro fuer Suessigkeiten.
8 Euro fuer die Katz(en).
8 Euro fuer Verbrauchsmaterial. (Kuechenpapier, Bleistifte, Seife, usw.
usf.)
Macht etwas ueber 50 Euro, aber das ist nur ein "Ausgaben im Blick
halten", nicht wirklich ein Sparprogramm. Ich kaufe die
Grundnahrungsmittel da, wo sie billig sind, vermeide teuere Sachen
weitgehend, und esse viel Reis und Nudeln, selten Fleisch. Zu trinken
gibts Tee, MiWa und Saftschorle. Zur Arbeit nehme ich mir belegte Brote
mit, weil mich das Kantinenessen nicht vom Hocker haut -- ich koche
lieber abends selber.
Speiseplan mache ich nicht im voraus. Samstag ist Grosseinkaufstag, da
streiche ich durch den Supermarkt, gucke, was guenstig ist und gut
aussieht und entscheide, was es die Woche ueber zu futtern gibt. Unter
der Woche werden nur Brot, Milch und Joghurt nachgekauft.
>
> Wir sind 2 Personen
> und müssen auf einmal mit sehr viel weniger auskommen.
Ein paar Tips, die ich von Leuten bekommen habe, die es knapp haben:
* Wenn man nicht ganz auf Suessigkeiten verzichten will/kann, ist
Nuss-Nugat-Creme meist billiger als Tafelschokolade. Alternativ ist
Blockschokolade auch OK.
* Im Asienladen gibt es oft Reis guenstig in 5-kg-Saecken. Unter allen
Grundnahrungsmitteln ist Reis das guenstigste.
* Nie soviel kaufen, dass man etwas davon wegwerfen muss.
* Gewuerze sind eine lohnende Investition, sonst wird der Billigfrass
schnell fade.
* Falls man gelegentlich auf Fertiggerichte angewiesen ist, gibts
ebenfalls im Asienladen Instantnudelsuppen: Schnell, heiss, scharf,
billig, macht satt.
* Guenstigen Tee im Kilopack gibts beim Tuerken.
* Es lohnt sich, fuer alles, was man braucht, zu wissen, wo und zu
welchem Preis man regulaer die billigste (oder billigste ertraegliche)
Variante bekommt. Damit kann man u.a. Wege optimieren und feststellen,
ob sich Sonderangebote lohnen.
* Das Lesen von Sonderangebotsblaettern aus dem Briefkasten ist nur fuer
Charakterfeste zu empfehlen. Die scheinbar niedrigen Preise verleiten
leicht dazu, Luxuswaren zu kaufen, die man normalerweise nie anfassen
wuerde.
* Solange Brot noch im Etat ist, kann man sich Butter eher leisten als
Aufschnitt. Gluecklich die, die sich nicht entscheiden muessen, weil sie
Margarine gerne moegen ;-) Schmalz gibt am meisten satt fuers Geld.
* Gerade im Winter nicht zu fettarm kochen, sonst kommt ueber Heizoel
wieder rein, was man an Speiseoel spart.
inge
(die hofft, jetzt nicht wieder irgenwelche Flames dafuer zu kriegen...)
--
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- Mark Twain
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