Moin!
Okay, anstatt pauschal ein Thema zur Diskussion zu
stellen und Glaubenskriege auszulösen ;-), zitiere
ich unten mal den Text aus dem Leonardo-Newsletter
von gestern.
Zuvor das Wichtigste: Mich interessiert dabei eigentlich
nur, ob es sich bei den Induktionskochplatten, wie man
sie bei Lidl oder Plus bekommt (siehe
www.plus.de, Link Haushalt und Küche in der Liste
links, dann Anzeige Induktionskochplatte oben)
um eine in wesentlichen Punkten vereinfachte bzw.
schlechtere Variante dieser Technik handelt, die
den groÃźen Preisunterschied erklärt und man eher meiden
sollte, weil nämlich im Newsletter von Geräten in
der Preislage um die 1000 Euro die Rede ist.
(Aber bekanntlich sind der Preisphantasie hersteller-
seitig auf der nach oben offenen Krösus-Skala keine
Grenzen gesetzt, und man kann sich für Design dumm
und dämlich zahlen.)
Dass die angebotene Platte eine Stufenschaltung hat,
ist mir durchaus aufgefallen. Dass diese Teile nur mit
230V statt 400V betrieben werden, ist mir auch klar.
Die Konstruktion als kleines Standalone-Gerät mit herum-
liegendem Kabel stört mich hierbei nicht.
Hier der Text:
> ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
>
> Informationen zum Service Was bringen die neuen Induktionsherde?
>
> Was in Frankreich längst zum Küchenalltag
gehört, hat sich bei uns
> bisher nur in der Gastronomie etablieren können: Das Kochen
mit
> Induktion. Da mittlerweile aber auch hierzulande die meisten
> Hersteller von Elektroherden Induktionskochfelder in ihrem Programm
> haben, werden sie zunehmend für die private
Küche interessant als
> schnelle, energiesparsame und inzwischen auch einigermaÃźen
> erschwingliche Alternative zum herkömmlichen
Glaskeramik-Feld. Ein
> Grund, sich die Technik des "kalten Kochens" einmal genauer
> anzuschauen.
>
> Funktionsweise Eine tellerartig geformte Spule, die sich unter der
> Glaskeramik-Platte befindet, erzeugt ein rasch wechselndes
> elektromagnetisches Feld. Dieses verursacht im Eisenkern des
> Topfbodens so genannte Wirbelströme, die für
eine sehr schnelle
> Erhitzung sorgen. Das Kochfeld selbst bleibt dabei
zunächst kalt,
> erwärmt sich aber später indirekt durch den
heiÃźen Topf.
>
> Vorteile Die groÃźe Stärke der Induktion ist ihre
Geschwindigkeit. Ein
> Liter Wasser kocht in zwei bis drei Minuten. Mit einer
zusätzlichen
> "Booster-Funktion" sogar noch schneller. Das schafft keine
andere
> Technik. Kurzzeitige groÃźe Hitze ist vor allem beim Anbraten von
> Fleisch und Gemüse wertvoll. Ebenso rasch ist die
Wärmezufuhr aber
> auch wieder weg. In der feinen Regulierbarkeit ähnelt das
Kochen mit
> Induktion dem auf Gas. Doch im Gegensatz zum Gas verfügt
die
> Induktion auch bei niedrigen Temperaturen über eine
gleichmÃ¤Ãźige
> Wärmeverteilung, so dass zum Beispiel das Schmelzen von
Schokolade
> ohne Wasserbad gelingt.
>
> Da das Kochfeld selbst nicht sehr heiÃź wird, besteht keine
Gefahr,
> dass etwas auf der Glaskeramik anbrennt â