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Nach Peter exclusiv, nochmal oeffentlich
----- Original Message -----
From: "Peter Römer" <kluge@musikfreizeiten.de>
> läßt sich Porzellan (Teetasse) ohne gesundheitliche Risiken
kleben
Ich habe mit recht unterschiedlichen Materialien
in oft anspruchsvollen Umgebungen gute Erfahrung mit
Epoxidharzen, also 2-K Klebern.
- Araldite, der Klassiker seit vor 40 jahren
- UHU-Endfest 300 (no comment)
- Bindulin (kennt kaum einer, aber gut !)
Bei Deiner Anwendung halte ich absolute Festigkeiten
eher fuer unwichtig. Viel wichtiger ist sauberes Vorbereiten
der Oberflaechen, anmischen, verarbeiten, nachbearbeiten.
Das gesundheitliche Risiko ist bei richtiger Anwendung
(Anmischen, volles Aushaerten, Tempern) mMn gering.
Viel wichtiger ist, bei der Verarbeitung Sensibilisierung
durch Staeube, Hautkontakt, Aufessen zu vermieden.
Epoxidharze sind zwar wasser, saeure, laugen etc fest,
aber empfindlich gegen Alkohol, Essig, Hefe etc.
CCP
Vor 30 Jahren habe ich mal stolz Mamas irdene Schuessel geklebt,
und selbstverstaendlich im Backofen 1 Stunde bei 120 Grad getempert.
Klar, das die noch heute haelt - jedenfalls meine Klebenaht.
Spaeter kamen dann Deckel japanischer Teebecher, Henkel,
ne Lichtmaschine auffe Kurbelwelle, diverse Boote, Brillen, etc.
Kleben ist - richtig gemacht - eine sehr creative Fuegetechnik.
Am besten Epoxy, oder flexibler Sika, oder zaeher G4/G8.
Materialkenntnisse, Erfahrung, Experimentieren macht klug.
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